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Gemeinschaftspraxis Dr. Christoph Reek und Dr. Ruth Brandt

Zahnlücke in Duisburg, Oberhausen: Brücke, Einzelzahnimplantat?

Bei einer Zahnlücke stellt sich die Frage, ob diese mit einer Brücke oder mit einem Implantat und der zugehörigen Implantatkrone geschlossen werden soll. Hier erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten.

Bei Brücken müssen die gesunden Nachbarzähne beschliffen werden. Unterhalb des Brückengliedes baut sich der Kieferknochen früher oder später ab. Die Reinigung einer Brücke ist etwas schwierig.

Kieferknochenabbau

Im Bereich einer Zahnlücke baut sich der Kieferknochen früher oder später ab. Das ist auch unterhalb eines Brückengliedes der Fall.

Schädigung der Nachbarzähne

Die Nachbarzähne auf beiden Seiten der Lücke werden als „Pfeilerzähne“ genutzt. Dazu werden diese Zähne beschliffen und überkront, wobei gesunde Zahnsubstanz geopfert werden muss.

Umständliche Zahnpflege

Die Reinigung unterhalb des Brückengliedes ist umständlich. Erfolgt sie aber nicht sorgfältig, können hartnäckige Beläge, Entzündungen und Mundgeruch entstehen. Auch eine geringere Lebensdauer der Brücke ist dann wahrscheinlich.

Schnelle und einfache Behandlung

Zahnbrücken werden meist in etwa zwei Wochen hergestellt und eingesetzt. Weiterhin stellen allgemeine Erkrankungen wie Diabetes oder Osteoporose kein Hindernis dar. Auch wird das (geringe) Risiko umgangen, dass ein Implantat möglicherweise schlecht oder gar nicht einheilt.

Bei Implantaten bleiben die Nachbarzähne unversehrt. Weiterhin halten Implantate Knochenrückgang auf und die Pflege ist so einfach wie bei natürlichen Zähnen.

Kein Kieferknochenabbau

Ein Implantat übt einen „funktionellen Belastungsreiz“ auf den Knochen aus, ähnlich einer natürlichen Zahnwurzel. Das schützt vor einem Knochenabbau.

Keine Schädigung der Nachbarzähne

Jeder einzelne Zahn kann ersetzt werden, ohne Nachbarzähne zu schädigen. Deren gesunde Zahnsubstanz bleibt vollständig erhalten.

Einfache Zahnpflege

Implantate mit den dazugehörigen Kronen haben dieselbe Gestalt wie natürliche Zähne. Sie können daher genauso einfach gereinigt und gepflegt werden.

Länger andauernde Behandlung

Eine Implantation ist mit einem größeren Aufwand verbunden. Zum Beispiel muss das Implantat über mehrere Wochen bzw. Monate in den Knochen einheilen. Danach erst wird die zugehörige Implantatkrone eingesetzt. Zudem müssen die gesundheitlichen Voraussetzungen und der Zustand des Kieferknochens vor der Implantation geprüft werden.

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu Brücken müssen bei Implantaten keine gesunden Nachbarzähne abgeschliffen werden. Deren Zahnsubstanz bleibt unversehrt. Weiterhin ist die Zahnpflege bei Implantaten einfacher und somit das Risiko von Entzündungen und verkürzter Lebensdauer durch mangelnde Mundpflege geringer.

Daher stellen Implantate für viele Patienten auch bei höheren Kosten eine vorteilhafte Lösung zum Schluss von Zahnlücken dar.

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